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December 13 2009

streetcleaner

Übersetzt aus dem Bundeswehrdeutsch heißt das: Der Leiter des Wiederaufbauteams Kundus (PRT, Provincial Reconstruction Team) hat direkt nach den Bombenabwürfen kein Interesse an Untersuchungen (BDA; Battle damage assessment) durch afghanische Sicherheitskräfte (ANSF; Afghan National Security Forces) oder durch eigene Soldaten gezeigt. Nach Richtlinien der Bundeswehr und der Isaf hätte dies bereits nach wenigen Stunden erfolgen müssen.

Der Autor des Feldjägerberichts kommt zu dem Schluss: "Damit kann heute nicht mehr nachvollzogen werden, ob und ggf. welche und wie viele Personen sich am Ereignisort aufgehalten haben, bevor Isaf-Kräfte dort eintrafen. Auch wird offen bleiben ob und ggf. welche und durch wen Veränderungen der Spurenlage am Ereignisort vorgenommen wurden."

Die Ermittlungen wurden dem Oberst von außen aufgezwungen. Bundestagsabgeordnete sprechen sogar bereits von Vertuschung.

Kundus-Affäre: Die einsame Entscheidung des Oberst Klein | Politik | ZEIT ONLINE