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December 13 2009
“— Kundus-Affäre: Die einsame Entscheidung des Oberst Klein | Politik | ZEIT ONLINEÜbersetzt aus dem Bundeswehrdeutsch heißt das: Der Leiter des Wiederaufbauteams Kundus (PRT, Provincial Reconstruction Team) hat direkt nach den Bombenabwürfen kein Interesse an Untersuchungen (BDA; Battle damage assessment) durch afghanische Sicherheitskräfte (ANSF; Afghan National Security Forces) oder durch eigene Soldaten gezeigt. Nach Richtlinien der Bundeswehr und der Isaf hätte dies bereits nach wenigen Stunden erfolgen müssen.
Der Autor des Feldjägerberichts kommt zu dem Schluss: "Damit kann heute nicht mehr nachvollzogen werden, ob und ggf. welche und wie viele Personen sich am Ereignisort aufgehalten haben, bevor Isaf-Kräfte dort eintrafen. Auch wird offen bleiben ob und ggf. welche und durch wen Veränderungen der Spurenlage am Ereignisort vorgenommen wurden."
Die Ermittlungen wurden dem Oberst von außen aufgezwungen. Bundestagsabgeordnete sprechen sogar bereits von Vertuschung.
”
November 26 2009
“ Nach Ansicht des Luftfahrtrechtlers Prof. Elmar Giemulla ist die dauerhafte militärische Nutzung des Flughafens Leipzig/Halle nicht durch die Betriebserlaubnis für den Airport gedeckt. (…) Wenn die Bundeswehr den Flughafen brauche, dann müsse ein sauberes Genehmigungsverfahren gestartet werden. Das schließe eine klare Trennung von zivilem und militärischem Bereich ein, erklärte Giemulla dem MDR. ”— Bundeswehr hat Leipziger Airport zu Drehkreuz ausgebaut | MDR.DE
“ Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, wird wegen Informationspannen nach einem Luftangriff in Nordafghanistan aus dem Amt entlassen. (…) Ebenso werde der Staatssekretär Peter Wichert ausscheiden.— Luftangriff bei Kundus: Generalinspekteur Schneiderhan muss gehen | Politik | ZEIT ONLINE
Damit räumt die Bundesregierung binnen kurzer Zeit eine Informationspanne ein, über die die Bild-Zeitung berichtet hatte. Nach dem von einem Bundeswehroberst befohlenen Angriff zweier Nato-Flieger auf zwei von Taliban gekaperte Tanklaster in der Nähe von Kundus hatte der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) tagelang behauptet, es habe keine zivilen Opfer gegeben. ”
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