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March 08 2010

streetcleaner

December 15 2009

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Daniel Schmitt gehört zu der Gruppe von Menschen, die seit etwas mehr als zwei Jahren die Webseite namens Wikileaks betreibt. Obwohl ihre Aktivitäten langsam auch in Deutschland bekannter werden, betrachten viele das Projekt noch mit überaus gemischten Gefühlen. Denn die Seite gibt jedem die Möglichkeit, geheime Dokumente an die Öffentlichkeit zu bringen, die eigentlich nie für diese bestimmt waren.
Wikileaks: Der Wahrheits-Hacker | Digital | ZEIT ONLINE

November 27 2009

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Nur zu oft ist deutlich, dass es nicht um juristischen Handlungsbedarf geht – das Internet war nie ein rechtsfreier Raum –, sondern um politische Diskurshoheit. Man muss nicht nach China oder Iran blicken, in zahlreichen Staaten – Syrien, Saudi-Arabien, Kasachstan, Nordkorea, Nepal, Vietnam, Kuba, Libyen, Tunesien, Usbekistan, Weißrussland, Türkei und viele mehr – wird das Internet zensiert, werden missliebige Nutzer ausgesperrt oder verfolgt. Die Kontrollwut aber ist in Demokratien kaum geringer, Bedenken von Datenschützern zählen ebenso wenig wie verfassungsrechtliche Einwände.

(…)

Die Kompletterfassung der Nutzer ist nicht nur wirtschaftlich verführerisch, sondern erleichtert die Herrschaft. Die großen Provider scheinen einer Kooperation nicht abgeneigt. Man muss das „Missing link“ nicht lange suchen: Google-Chef Eric Schmidt und sein Konkurrent Craig Mundie, Forschungschef bei Microsoft, beispielsweise haben eine Funktion gemeinsam: Sie gehören zum Beratergremium des amerikanischen Präsidenten in Technologiefragen. Die Wege zwischen Politik und Netzwirtschaft sind kurz.
Medien: Der Staat erobert das Internet zurück - Medien - Feuilleton - FAZ.NET
Reposted bySaturnPolly SaturnPolly

November 17 2009

streetcleaner

Kein Wunder, dass sich gerade alt gediente Journalisten mit den Neuen Medien so schwer tun. Google, Facebook und YouTube ändern die Spielregeln. Plötzlich rückt das Publikum den Sendern und Verlegern auf die Pelle, Menschen tauschen sich untereinander aus, ohne den Umweg über die Massenmedien zu gehen. “Wir sind die Leser!”, skandieren sie über Twitter & Co. Eine echte Revolution, für wahr.

Nicht jeder, der einen Blog schreibt, ist ein guter Journalist. Aber unter Millionen von Hobby-Bloggern reichen ja schon ein oder zwei, um das Kräfteverhältnis zu ändern. Jeder einzelne Clip eines Hobby-Filmers, der auf YouTube gesehen wird, bedeutet weniger Einschaltquote für die etablierten Sender. Die Medien der Massen werden für die Massenmedien wahrhaftig zur Gefahr.

Winds of change - Weg mit der digitalen Mauer! | gutjahr's blog
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