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March 12 2010

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Zum zweiten Mal findet am heutigen Freitag der "Welttag gegen Internetzensur" statt. Die Organisation Reporter ohne Grenzen warnt an diesem von ihr initiierten Tag vor zunehmenden Bedrohungen der Meinungs- und Informationsfreiheit im Internet. Das Internet habe sich zu einem Ort entwickelt, an dem der Kampf um den Zugang zu freien Informationen ausgetragen werde. "Eine steigende Zahl von Staaten versucht, ihre Online-Kontrolle auszudehnen. Gleichzeitig wächst die Gruppe erfinderischer, solidarischer Internetnutzer, die gegen diese Überwachung mobil macht", erklärte Reporter ohne Grenzen.

(…)

"In einigen Ländern wie China und Usbekistan schreiten Tendenzen voran, das Internet zu einer Art Intranet zu machen", hält der Bericht fest. Nur wenige Staaten wie Nordkorea, Birma, Turkmenistan und Kuba allerdings würden es sich noch leisten, ihre Bürger fast vollkommen von der Netzwelt abzuschotten.

(…) Angesichts von Demonstrationsverboten und Repression seien soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter manchmal die einzige Möglichkeit für Protest und Widerstand. YouTube-Videos würden immer wieder autoritäre Regime weltweit bloßstellen. In Kuba werden regimekritische Schriften mit Hilfe von USB-Sticks verbreitet.

heise online - Welttag gegen Internetzensur: Der Kampf um Online-Kontrolle

March 08 2010

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December 15 2009

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Beobachter der Anhörung überraschte, wie kritisch einige Senatsrichter den Bevollmächtigten der Bundesregierung befragten. Mehrmals sah sich Christoph Möllers mit der Frage konfrontiert, ob die Erhebung der Verbindungsdaten vielleicht erst der Anfang sei. Warum man nicht gleich Verleihdaten in Bibliotheken oder Fluggastdaten auf Vorrat speichern wollte, wollte ein Richter wissen. Die Antwort blieb Möllers bislang schuldig. "Ich möchte den Gesetzgeber fragen, wo er die Grenzen sieht für eine solche Speicherung", sagte Verfassungsrichterin Christine Hohmann-Dennhardt – und warf damit die Grundsatzfrage auf, ob der Staat einen derart gigantischen Datenvorrat überhaupt anlegen darf. "Kann man alle Daten erstmal speichern, ohne dass es ein Eingriff in Grundrechte ist?"
heise online - Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht: Kritische Fragen, schwere Bedenken

December 08 2009

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Laut dem Plan sollen die Provider ihre Kunden auf die Bot-Infektion ihres PCs hinweisen – etwa per Post oder Telefon. Angedacht ist auch eine Internetseite, die sich bei jeder Einwahl ins Netz automatisch aufbaut, falls auf dem Rechner Schädlinge lauern. Vor der Umsetzung des Vorhabens soll jedoch noch geklärt werden, mit welchen Sanktionen Kunden rechnen müssen, die eine Zusammenarbeit mit den jeweiligen Internetdienstleistern verweigern. "Wer im Netz ohne Virenschutz unterwegs ist, gefährdet andere Nutzer in etwa so, wie ein Autofahrer, der mit kaputten Bremsen unterwegs ist und so andere fahrlässig gefährdet.", meinte ein eco-Projektleiter gegenüber dpa.
heise Security - Deutschland-Zentrale gegen Botnetze geplant

Gleich wieder mit dem Hammer drauf… Vielleicht sollte man es mal mit mehr Medienkompetenz und besserer Software versuchen.
Reposted byfreundeundhelfersicksinkrekk

December 01 2009

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Informationen zu Streiks hätten in einer solchen Datenbank nichts verloren, ergänzt Peter Wedde von der Europäischen Akademie der Arbeit der Uni Frankfurt. Der Datenschutzexperte mahnt zur Datensparsamkeit: "Gerade in diesen Zeiten des Datenmissbrauchs sollte der Staat seiner Vorbildfunktion gerecht werden und sparsam mit Daten umgehen." Elena sei aber "weit übers Ziel hinausgeschossen".
heise online - Arbeitnehmerdaten auf Vorrat

November 27 2009

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Die SPD-Fraktion im Bundestag hat einen Entwurf (PDF-Datei) für ein eigenständiges Gesetz zum Datenschutz im Beschäftigungsverhältnis vorgelegt. Mit dem Vorhaben wollen die Sozialdemokraten unter anderem gegen den Wildwuchs bei "erzwungenen" freiwilligen Einwilligungen von Arbeitnehmern in umfassende Verarbeitung von Daten etwa im Bereich der Gesundheitsinformation vorgehen. Ferner soll die "unklare Situation" beim Einsatz von Videokameras außerhalb öffentlicher Räume geklärt werden. Möglichkeiten für heimliche Überwachungen von Telefongesprächen, E-Mails und der Web-Nutzung seien auszuschließen.
heise jobs - SPD legt Entwurf zu Arbeitnehmer-Datenschutz vor

November 25 2009

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Eine der größten Geheimniskrämereien der neueren deutschen Politik beginnt sich zu lichten. Die deutsche LKW-Maut, trotz weltweit ausbleibender Aufträge von Politikern gern als "Exportschlager" gefeiert, offenbart sich im Detail als großes, gut funktionierendes Geldverschiebesystem, von dem Staat und Maut-Betreiber gleichermaßen profitieren. Das jedenfalls legen etliche Dokumente zum Public-Private-Partnership-Projekt nahe, die Wikileaks in diesen Tagen veröffentlichen wird und die heise online vorliegen. Bislang waren alle Versuche gescheitert, die Offenlegung des 17.000 Seiten starken Vertragswerks zu erreichen.
c't - 25.11.09 - LKW-Maut: Wikileaks veröffentlicht geheime Maut-Unterlagen
Reposted byJaBB JaBB

November 19 2009

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Die US-Regierung hat die Einführung eines intelligenten Stromnetzes (Smart Grid) begonnen, um die Effizienz des bereits jetzt schon am Limit arbeitenden Stromnetzes erhöhen. Dazu melden etwa intelligente Stromzähler in den Haushalten (Advanced Metering Infrastructure (AMI) Smart Meter) stündlich oder öfter den aktuellen Verbrauch an den Stromversorger weiter, der daraufhin entweder die Erzeugung oder die Verteilung anpassen kann.

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Aus den gesammelten Daten lässt sich aber laut Studie "SmartPrivacy for the Smart Grid: Embedding Privacy into the Design of Electricity Conservation" (PDF) erheblich mehr ableiten. Denkbar wäre anhand des für bestimmte Geräte typischen Stromverbrauchs zu bestimmten Zeitpunkten etwa zu erfahren, ob ein Kunde zum Zubereiten des Mittagsessen eher die Mikrowelle, den Herd oder den Ofen benutzt. Auch das Ausbleiben des Verbrauchs erlaubt Rückschlüsse auf das Verhalten, beispielsweise ob es ein Frühstück gibt oder die Dusche benutzt wurde, schreiben die Datenschützer in ihrer Studie.

heise Security - Intelligente Stromnetze: Ich weiß, ob du gestern geduscht hast
Reposted by02mydafsoup-01krekk

November 18 2009

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Sicherheitsexperte Bruce Schneier von der British Telecom unterstützte dagegen Harbours Standpunkt. Er brachte einen international gültigen "Gesellschaftsvertrag" mit Mindeststandards in die Diskussion. Der könne das Verhalten auch gerade der Cloud-Anbieter regeln, die keine direkten Verträge mit den Anwendern haben. Am Ende müssten Kunden ihren Providern trauen, denn eine Kontrolle, welche Datenspuren man wo hinterlasse, sei dem Nutzer nicht mehr möglich.

Simon Davies, Chef der britischen Initiative Privacy International, erinnerte daran, dass die Frage nach dem jeweils geltenden Recht Nutzer und Regierungen vor erhebliche Probleme stellen werden. Auch Davies forderte internationale Standards für den Datenschutz in der Cloud. Der Datenschutzexperte warnte auch davor, dass wegen der schwierige Strafverfolgung die Neigung wachsen werde, ganze Klassen von Datensätzen bei Anbietern abzufragen.

heise online - IGF: In der Wolke brauchen Daten besonderen Schutz

November 12 2009

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Lobbyvertreter der Musikwirtschaft und der Verlagsbranche haben an das Bundesverfassungsgericht appelliert, die Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten aufrecht zu erhalten. Obwohl die sechs Monate von den Providern verdachtsunabhängig aufzubewahrenden Verbindungs- und Standortdaten gemäß der gesetzlichen Vorgaben nur an staatliche Stellen zu hoheitlichen Zwecken herausgegeben werden dürfen, halten die beiden Industriezweige sie prinzipiell für unerlässlich zur "Gewährleistung der Rechtsdurchsetzung" im "digitalen Zeitalter".
heise online - Plädoyer der Musikindustrie für die Vorratsdatenspeicherung

November 09 2009

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Persönliche Daten sollen demnach nur nach einer freien und im Wissen über die Konsequenzen gemachten Einverständniserklärung erhoben werden dürfen. Sobald die Daten nicht mehr gebraucht würden, sollten sie gelöscht werden. Wer Daten erhebt, müsse sich identifizieren und klar den Zweck und die möglichen Nutzer offenbaren. Der Transfer persönlicher Daten über Grenzen hinweg soll nur zulässig sein, wenn im Empfängerland ein Minimum an Datenschutz gewährleistet ist. Die Entscheidung darüber soll bei den Datenschutzbehörden liegen.
heise online - Datenschützer weisen Weg hin zu internationalen Standards

November 02 2009

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Ich nehme mir die Gelben Seiten und schreibe mir eine Adresse auf.Nein, ich nehme doch gleich die ganze Seite und lege sie auf denFotokopierer. Ach was, ich nehme das ganze Telefonbuch, kopiere eseinmal und gehe damit zu Dumrath & Fassnacht, dem Verleger underpresse ihn. Gebt mir Geld und ich überlasse euch, nein, nicht diegesamten Fotokopien, sondern meinen Fotokopierer, den ich mir geradeselbst gebastelt habe.

Es handelt sich hier um Daten, die jeder Teilnehmer freiwillig,wissentlich ob der Öffentlichkeit, dort eingestellt hat. Ich bin 16,habe Pickel, wohne in Dortmund und bin grade in Mathe durchgefallen.Aha. Alles freiwillig. Hingegen sammelt ein Google Bot sämtlicheDaten über mich ein und behält sie dreist im Cache, selbst wenn ichdie Sites längst vom Netz genommen habe. Längst bestimme ich nichtmehr, welche Informationen über mich im Netz verfügbar sein sollen.

(…)

Unser SchülerVZ bemerkt schnell, dass man wohl gepennt hat. Einhandfester Skandal steht ins Haus. Also drehen wir den Spieß einfachum und machen den Schenkelklopfer „Kopiertes Telefonbuch“ zumDatenklau und die Naivität des Programmierer zum Erpresser und zeigenihn an. Angriff ist die beste Verteidigung.
Wau Holland vor 25 Jahren. | SchülerVZ-Datenklau: Verdächtiger begeht... | News-Foren
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